Projekt

Martin Auner

Morgens um fünf Uhr. Martin ist der erste, der aufsteht. Er kocht das Futter für die Schweine.

Meist Brennnesseln mit Maisgries. Der Mais wird von den Bewohnern des Altenheims selbst angebaut und geerntet.
Nicht nur für die Schweine, auch für ein siebenbürgisches Nationalgericht, das es oft schon zum Frühstück gibt: Palukes. Dieser Maisbrei wird wie Polenta angerührt und mit Milch gegessen.

Martin ist nicht nur für das Füttern der Schweine zuständig, er ist auch beim Schlachten dabei. Ein bis zweimal im Jahr wird im Tierhof des Altenheims geschlachtet. Nach dem Ausbluten werden die Borsten der Tiere auf einem vorbereiteten Feuer versengt.
Das Fleisch und der Speck werden sofort verarbeitet. „Das ist wichtig für uns hier. Man kann ja nicht nur von Bohnen und Palukes leben“, sagt Martin.

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