Projekt

Lorenz Auner

Lorenz, Linz oder Vincenco-Lorenzo ist fast immer guter Laune.
Selbst wenn im Altenheim mit ihm geschimpft wird, grinst er und sagt: “Wofür habe ich zwei Ohren? Da geht’s rein und dort wieder raus!”

Linz hat im Kommunismus in der LPG als Melker gearbeitet. Heute melkt er noch eine der vier Kühe des Altenheims und kümmert sich um ihr Kälbchen. Mehr geht wegen seines schmerzenden Knies nicht mehr.

“Die Beine wollen nicht so wie ich will”, sagt er und lacht. Seinen täglichen Spaziergang durch das Dorf lässt er sich trotzdem nicht nehmen. Es wird gemunkelt, er habe dort eine Freundin, getroffen haben wir sie nicht.

Eines Nachmittags, es ist viel zu heiß zum Spazierengehen, zeigt uns Linz seine alten Fotos. Bilder von seinem Vater hat er nicht so viele. Er ist nach dem Krieg nicht zu ihnen zurück gekehrt, sondern in Österreich geblieben. Deswegen hat Linz sein Leben lang mit seiner Mutter zusammen gelebt. Biiitte? .. Linz ist schwerhörig. Uns hat seine Lache begeistert.

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