Projekt

Jeno Benyai

Ohne ihn geht nichts: der Heimleiter. Jeno Banyai ist Heimleiter, Seelsorger und Landwirt in einem. Das ist auch der Reiz seiner Arbeit, sagt er.

Wenn er morgens mit dem Auto in der Stadt losfährt, führt ihn sein erster Weg nicht ins Altenheim, sondern zum Einkaufen (Magerine, Öl, Putzmittel – alles das, was nicht selbst hergestellt werden kann) oder zum Schweinefutter abholen (Reste aus Großküchen).
Kaum angekommen im Heim, sitzt er schon auf dem Traktor. Die Felder müssen bearbeitet werden, der Mais, die Luzerne warten nicht. Nach dem Mittagessen noch schnell die Verstopfung beheben und schauen, warum die Wachmaschine so seltsam brummt.

Jeno Banyai ist immer am Machen. Selbst wenn er sich für eine kurze Pause zu den Bewohnern auf die Bank im Mittelhof setzt, geht es meistens darum, die Arbeit aufzuteilen und Dinge zu organisieren.

Obwohl die Arbeit auch körperlich anstrengend ist und scheinbar nie weniger wird, ist er zufrieden.“Gott sei Dank muss ich nicht den Verwaltungskram machen“, sagt der Heimleiter, „den macht meine Frau“. Trotzdem bleibt immer noch genug zu tun. Von den 30 Tagen Urlaub, die ihm zustehen, nimmt er pro Jahr höchstens 10. „Ich kann doch die Leute hier nicht allein lassen“, sagt er. Und: „Wir sind hier wie eine große Familie“.

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