You Are Viewing

Ein Blogeintrag

Das Haus am Ende der Straße

Wir wollten zur Weide, auf der die Kühe jeden morgen getrieben werden.
Je weiter wir kamen, umso kleiner wurden die Häuser und aus der befestigten Straße wurde allmählich ein Feldweg. 

Im allerletzten Haus am Ende der Straße lebt ein Kuhhirte mit seiner jungen Familie.

JHU_5552

Jeden Morgen um sieben Uhr in der Früh sammelt er die Kühe aus dem Dorf ein.
Es ist eine Herde von fast einhundert Tieren. Er treibt sie zusammen mit seinem Sohn auf die Weiden in den sanften Hügeln rings um das Dorf. 

JHU_4077

Abends um acht Uhr kommen sie zurück. Eine Kuh nach der anderen – und auch ein paar Wasserbüffel – trotten durch das Dorf. Jedes Tier weiß, wo es “wohnt”, biegt von alleine in die Hofeinfahrt ab. Am Ende der Herde läuft der junge Hirte und schnalzt eindrucksvoll mit der Peitsche. 

JHU_5576

Das hüten der Schafe, Kühe und anderen Tiere wird in Rumänien traditionell von Roma-Familien übernommen. Sie haben dadurch ein sicheres, wenn auch bescheidenes Einkommen. In Hetzeldorf leben sie zwar am Rande des Dorfes, nicht aber, wie es in anderen Orten ist, in einer eigenen abgegrenzten Siedlung, der sog. “Ziganie”. Sie bauen Gemüse an und halten Schweine. 

 

JHU_5561

Der Lohn des Altenheims für ihre vier Kühe und einen Sommer auf der Weide bestand aus einem männlichen und einem weiblichen Ferkel. 

 

 

Kommentar schreiben

Wenn Sie Fragen haben zum Film. Oder mehr über das Heim und die Bewohner erfahren möchten.
Oder wenn Sie wissen wollen, wann der Film im Kino bzw. auf Festivals läuft.
Wir halten Sie gerne auf dem Laufenden.

Schreiben Sie uns.