Hier läuft der Film:

Ochsenfurt: Casablanca, Wagstraße 4a                                                                    12.10.2016

Frankfurt am Main

: CineStar Metropolis, Eschenheimer Anlage 40                                                                    13.10.2016

Trier: Broadway, Paulinstraße 18                                                                     22.11.2016

Wolfsburg: Delphin, Porschestraße 39                                                                     13.12.2016

Und als DVD bei www.goodmovies.de

 

 

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Unsere heutige Gesellschaft altert rasch, das Thema „Altern in Würde“ wird immer wichtiger. Welche Alternativen gibt es zum viel diskutierten Pflegemodell? Wie und unter welchen Umständen wollen wir selbst altern?
 
Der Dokumentarfilm „Arbeit macht das Leben süß, Faulheit stärkt die Glieder“ zeigt auf spannende und humorvolle Weise, wie im rumänischen Siebenbürgen ein ganz anderes Modell für das „Altern in Würde“

 

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Die Story

 

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Ein Altenheim in Rumänien.

 

 

30 Siebenbürger Sachsen leben dort. Eine deutsche Minderheit, die unter Ceauşescu gelitten und zum Großteil das Land verlassen hat.
Die, die geblieben sind, haben ihr ganzes Leben lang hart gearbeitet und von der Hand in den Mund gelebt.

 

 

 

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Sie arbeiten heute noch – so gut es eben geht im Alter zwischen 55 und 93 Jahren. Sie beackern 12 Hektar Land, kümmern sich um Kühe, Schafe und Hühner. Jeder in seinem Tempo. Jeder so lange und so gut er es kann.

Ein Drittel der Kosten kann das Altenheim dadurch eigenständig erwirtschaften. Aber das ist nicht der einzige Grund, dass jeder hier eine Aufgabe hat.

„Das macht auch etwas mit dem Menschen“

 sagt Ursula Juga Pintican, die Leiterin der Diakonie Mediasch,
dem Träger des Altenheims.

 

 

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“Man gibt ihm ein bisschen mehr das Gefühl, dass er gebraucht wird. Dass er nicht nur hergekommen ist, und da jetzt wartet auf sein Ende”.

 

Für ihre Arbeit, für ihren Einsatz für die Gemeinschaft, bekommen die Bewohner etwas, das auch in Deutschland selten geworden ist: das Versprechen, in ihrer gewohnten Umgebung und in Würde alt werden zu können.

 

 

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Egal wie lange es dauert,
egal, was es kostet.
Sie werden im Altenheim gepflegt
und dürfen auch dort sterben.

Diese würdevolle Art, mit alternden Menschen umzugehen – in einem Land wie Rumänien, wo es viele nicht vermuten würden, hat uns imponiert.

Und so ist daraus ein Dokumentarfilm entstanden: über ein ganz besonderes Altenheim, in Hetzeldorf, im Herzen Rumäniens.

 

 

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Anna und Emma

Hier, von dieser etwas erhöhten Sitzposition aus, kommentieren Anna und Emma jedes Geschehen im Altenheim. Und irgend etwas passiert immer.

Anna (links) lästert gern über die Malaisen der anderen, ist aber sehr empfindlich, wenn über sie gesprochen wird. Emma (rechts) hadert mit dem Leben und dem Essen, dass ihr nicht schmecken will. Eines aber haben beide gemein: sie schauen gern den Männern hinterher.

 

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Ein Dokumentarfilm

von Claudia Funk

Regie: Claudia Funk
Kamera: Julia Weingarten
Schnitt: Lale Özdönmez
Ton: Jörg Hüster

Musik: Ensemble Vinorosso
Storymaker und Fotografie: Für die Augen Für die Ohren

 

Gefördert durch: 

Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien

Stiftung Vielfalt der Kulturen

Siebenbürgische Museum Gundelsheim

 

 

 

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Die Sachsen

 

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Eigentlich sind die Siebenbürger Sachsen gar keine Sachsen. Eher Moselaner oder Bayern. Denn daher stammte ein Großteil der Siedler, die im 12. Jahrhundert dem Ruf des ungarischen Königs folgten, um seine Grenzen gegen den Einfall von Mongolen oder Tartaren zu schützen.

Sie leben in einer zentral gelegenen Region in Rumänien, die etwas kleiner ist als Bayern. Allerdings sind von den ehemals etwa 120.000 Sachsen nach dem Sturz des rumänischen Diktators Nicolae Ceaușescu 1989 nur noch  9.000 geblieben. Die anderen sind ausgewandert – hauptsächlich nach Deutschland.

Die Siebenbürger Sachsen sind die älteste noch existierende deutsche Siedlergruppe in Osteuropa.

 

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Grund dafür war eine lange Geschichte der Unterdrückung im kommunistischen Rumänien. Direkt nach dem Zweiten Weltkrieg wurden Zehntausende von ihnen, Männer und Frauen, in die damalige Sowjetunion zur Zwangsarbeit verschleppt. Viele starben, viele kehrten mit schweren Traumata zurück.

Die zurückgebliebenen Sachsen wurden enteignet, landwirtschaftliche Nutzflächen, viele Höfe, Geschäfte und Betriebe beschlagnahmt. Wer noch Besitz hatte, musste den kommunistischen Kollektiven beitreten.

Überleben konnten die Siebenbürger Sachsen nur durch einen starken sozialen Zusammenhalt, Traditionspflege und Standesbewusstsein.

Die Sitten und Normen der Siebenbürger Sachsen waren vergleichsweise konservativ. Zu den größten Tabus gehörten bis zur großen Auswanderung Ehen mit anderen Rumänen, Ungarn oder gar Roma.

 

Üblich waren sogenannte „Nachbarschaften“ in denen Höfe und deren Bewohner zusammengefasst wurden und in denen gemeinsame soziale Arbeiten verrichtet wurden (wie Hausbau, Organisation von Hochzeiten und Beerdigungen).

 

 

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Wichtiges Bindeglied für die Siebenbürger Sachsen war und ist die Evangelische Kirche in Rumänien.

Bis heute versucht die kleine verbliebene Gemeinschaft Kultur und Religion zu wahren.


Insbesondere der Erhalt der historischen Gebäude und Kirchen stellt sie vor eine große Herausforderung.

Hetzeldorf ist eine kleine Gemeinde, rund 70 Kilometer nördlich der Bezirkshauptstadt Hermannstadt (rumänisch: Sibiu) gelegen.

Der Ort ist von Siebenbürger Sachsen im 12. oder 13. Jahrhundert gegründet worden.
Die Kirchenburg mit ihren Steinmetzarbeiten und einem barocken Altar steht unter Denkmalschutz.

In dem Ort leben heute rund 1.400 Menschen, darunter noch 80 Siebenbürger Sachsen.

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Die Bewohner
 

 

 

 

 

Neues

 

DVD erhältlich

Seit dem 8. April 2016 ist die DVD zum Film für 15,90 € zu erhalten unter: www.goodmovies.de Einfach bei Filmen unter dem Buchstaben A suchen, auf Seite 3. Oder bestellen mit einer mail an gmfilms@gmfilms.de

Kinostart am 1. Oktober 2015

Hier die ersten Termine: Augsburg: Thalia, Obstmarkt 5 Berlin: Filmkunst 66, Bleibtreustraße 12 Berlin: KINO KROKODIL, Greifenhagener Straße 32 Berlin: babylon berlin:mitte, Rosa-Luxemburg-Straße 30 Dresden: Kino im Dach, Schandauer Straße 64 (ab 15.10.2015) Erlangen: Manhattan, Güterhallenstraße 4 (18. bis 21.10.2015) Hannover: KINO AM RASCHPLATZ, Raschplatz 5 (24. bis 25. und 31.10. bis 01.11.2015) Karlsruhe: studio […]

Gmfilms bringt den Film ab 1. Oktober 2015 in die Kinos

Unser Film wird ab 1. Oktober deutschlandweit in die Kinos kommen! Michael Höfner von gmfilms (http://www.gmfilms.de) hat den Verleih für „Arbeit macht das Leben süß, Faulheit stärkt die Glieder“ übernommen. Angestrebt wird, ihn in möglichst vielen Programm-Kinos ab 1. Oktober laufen zu lassen. Wir hoffen, dass das Thema „Wie wollen wir alt werden?“ und auch […]

Wenn Sie Fragen haben zum Film. Oder mehr über das Heim und die Bewohner erfahren möchten.
Oder wenn Sie wissen wollen, wann der Film im Kino bzw. auf Festivals läuft.
Wir halten Sie gerne auf dem Laufenden.

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Spende

Die Löhne der Angestellten des Altenheims Hetzeldorf werden zum Großteil aus Spenden finanziert.
Für eine centgenaue Verwendung Ihrer Spende zu diesem Zweck sorgt Frau Pintican, die es sich zur Lebensaufgabe gemacht hat, das Altenheim am Laufen zu halten. Spenden an:

Evangelischer Diakonieverein Mediasch e. V.
„Altenheim Hetzeldorf“

Banca Comerciala Româna S.A. Sucursala
Mediaş Str. Mihai Eminescu Nr.2A

COD SWIFT: RNCBROBU
Blz.: 50231
Konto: COD
IBAN: RO97RNCB0231019525920002
COD FISCAL: 5123098

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